Das BrainBlog

Ein Blick in die Hirne hinter pbrain.de, Infos über Neuigkeiten, Termine, Updates uvm. rund um PersonalBrain in Deutschland.

Tags >> Kunden

MegaBrain oder nicht?

geschrieben von:: admin. Stichworte: Kunden , Erfahrungen

Feb 11
2010

In der Debatte "Megabrain oder Minibrain", also "alles in ein Brain" oder eher spezialisierte kleine Brains für einzelne Themen, bin ich ja Verfechter der Megabrain-Richtung. Und kürzlich lieferte mir ein Brain-Anwender in einem Telefonat hierfür auch das Argument, als es sagte "Ich hab' auch überlegt, wie ich das machen soll, und dann dachte ich mir...Mensch, in Deinem Kopf hast Du ja auch nur ein Hirn für alles - warum sollte ich's dann mit PersonalBrain anders machen?".

Da gibt's eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, der Mann hat soo Recht! :)


Oct 14
2009
Michael Baas

In letzter Zeit gab es jede Menge interessanter Termine und Ereignisse in Zusammenhang mit PersonalBrain, und da ich recht wenig Zeit für's Bloggen hatte, möchte ich nun wenigstens mal einige der Themen kurz aufgreifen und ein kleinen Einblick geben, was so alles läuft bzw. lief...


PersonalBrain und persönliche Produktivität

Die Idee, wenn man PB schon als Werkzeug für's persönliche Wissensmanagement und Informationsmanagement einsetzt, dann auch Aufgaben und Aktivitäten damit zu verwalten, liegt ja recht nahe, und tatsächlich entdecken immer mehr Produktivitätstrainer den Reiz von PersonalBrain. Beispielhaft sei verwiesen auf Ivan Blatter, der im Juli PersonalBrain intensiv testete und im Fazit seines Testberichtes schreibt: "PersonalBrain ist eine großartige Software, um Notizen aller Art zu sammeln und miteinander zu verknüpfen.... ist PersonalBrain ein Tool der besonderen Art, an das man sich zwar zunächst gewöhnen muss, aber nach kurzer Zeit nicht mehr missen möchte.".

Ein weiterer "Zeuge": die Firma systargo aus Kiel ist mir schon vor einiger Zeit aufgefallen und deren Zeitmanagement-Podcast höre ich gerne, wenn ich mal mit dem Auto unterwegs bin. Um so mehr habe ich über die 43. Folge des Podcasts gefreut, in der PB als "hingerechtes Wiki" empfohlen wird und es zum Abschluß dann heißt: "Personal Brain heißt diese Software, im Übrigen eine Software, die mich völlig überzeugt hat und mit der ich auch jetzt selbst gerne arbeite."
Das Thema "Aufgabenverwaltung" bedarf auf jeden Fall noch der intensiveren Aufarbeitung mit Darstellung von Beispielanwendungen – das steht auch schon in meiner Todo-Liste ;)

Newsletter

Vor kurzem haben wir nun endlich das Newsletter-Thema lösen können: auf der Startseite besteht die Möglichkeit, sich für "Brain-News" anzumelden. Da mir das Thema "Spamvermeidung" sehr am Herzen liegt, gelangt keine E-Mail-Adresse automatisch in den Verteiler, bei Interesse müssten Sie sich bitte (auch als Kunde) selbst anmelden. Durch den Newsletter halten wir Sie auf dem Laufenden über neue Versionen in der Brain-Welt und auch über eigene Tool-Entwicklungen rund um PB (es wird noch ein bißchen dauern, aber wir sind dran... ;)).

PersonalBrain auf der CRM-Expo

Ein Ergebnis des Anwendungsszenarios "Darstellung von Unternehmensverflechtungen" war ein Kontakt zur Firma D&B Deutschland GmbH, in dessen weiterer Folge wir dann anhand der Datenbasis von D&B einmal eine Visualisierung der vollständigen Unternehmensverflechtungen im Arcandor-Konzern erarbeiteten. Das urspr. Beispiel zeigte personelle Verflechtungen und eine Top-Level-Sicht auf die bekannten Marken, tatsächlich aber gehören zu Arcandor an die 800 Unternehmen, und die Herausforderung war, diese Menge an Daten "durchschaubar" und verständlich abzubilden. Es scheint gelungen zu sein ;)

D&B waren als Aussteller auf der CRM-Expo in Nürnberg präsent und hatten als Blickfang auf einem Laptop am Stand das erstellte Brain im "Wandern-Modus" laufen. (Daher mein Hinweis im letzten Blog...)

Ich war natürlich auch vor Ort um mir alles anzuschauen. Da die Abreise leider durch eine Verkettung unglücklicher Umstände etwas turbulenter als geplant verlief, hatte ich schließlich meinen Fotoapparat nicht dabei und konnte mit der "Handyknipse" nur ein paar Schnappschüsse machen (wodurch mir aber auch die Blamage erspart blieb, mit teurerem Equipment keine besseren Ergebnisse erreicht zu haben Wink):

Einleitung zum Vortrag von D&B Referent vor aktivem Brain PersonalBrain am Stand von D&B Deutschland

Ein D&B-Berater im Vortrag "Daten raten - was Daten verraten". Visualisierung von Unternehmensverflechtungen war (leider) nur ein Teilaspekt. Im linken Bild ist der Startgedanke zu sehen, von dem aus den zu den verschiedenen Gliederungsvarianten verzweigt wird.

Im zweiten Bild ist ein Tochterunternehmen gezeigt mit verschiedenen übergeordneten Strukturen und weiteren untergeordneten Unternehmen.

PersonalBrain am Stand von D&B

 

Soweit erstmal Teil 1 meines kleinen "Statusberichts", in den nächsten Tagen folgt dann noch der 2. Teil...


Datenvisualisierung und Datenqualität

geschrieben von:: admin. Stichworte: Kunden , Erfahrungen

Aug 20
2009
Michael Baas

Im Rahmen eines Pilotprojektes bekamen wir vor kurzem von einem größeren Unternehmen Daten für einen abgegrenzten Bereich geliefert, mit der Aufgabe, mal zu zeigen, wie man diese Daten mit PersonalBrain nutzbringend darstellen könne.

Eingangs spielte das Thema "Datenqualität" eine große Rolle und es wurde mehrfach die Sorgfalt bei der Datenerfassung und die große Bedeutung des Themas wie auch der gute Ruf des Unternehmens in Bezug auf Datenqualität hervorgehoben. Ich erwartete also viel...

Spannend war dann der Präsentationstermin: es zeigten sich schon bei "einfacher" Umsetzung der Daten in PB-Strukturen (lediglich ein Abbilden der in der Datenbank hinterlegten Relationen, jedoch zunächst keine weitergehende Auswertung, welche zur Bildung von Gedankenkategorien und Verbindungskategorien hätte führen können) etliche Vorteile gegenüber der bisherigen Verwaltung. Ein großes Plus aus meiner Sicht war die Schnellsuche, welche über ein "schlichtes" Eingabefeld letztlich die Suche nach verschiedensten Textfeldern ermöglichte – was oft nur über wesentlich komplexere Suchdialoge zu erreichen ist.

In den Daten "verborgen" waren in verschiedenen Feldern dann auch die Namen verschiedener Personen, die im zu untersuchenden Bereiche verschiedenen Funktionen inne hatten. Und in einer Darstellung hatte ich dann einen Zugang über die Namen der "Funktionsträger" vorgesehen, jeweils mit Kindgedanken, deren Namen bestanden aus dem Namen der Person und ihrer Funktion, so daß auch 1:n-Zuordnungen abgebildet werden konnten. Schon die Ansicht mit den untereinander stehenden Namen aller Personen war eine echte "Enthüllung": da gab es einen Karl-Wilhelm Meier, Karl--Wilhelm Meier, Karl Wilhelm Meier, Karl-W. Meier, Karl-Wilhelm Meyer etc. (Name ist fiktives Beispiel zur Illustration)

datenqualitaet

Offensichtlich gab es Probleme bei der Datenerfassung, so daß etliche falsche Schreibweisen zustande kamen. Ich war doch etwas überrascht, daß das noch ein solches Thema ist, es gibt ja viele Dienstanbieter für Adressbereinigungen etc., so daß ich vermutete, bei Unternehmen dieser Größenordnung würde man auf solche Herausforderungen nicht mehr stoßen. (Zugegebenermaßen waren die Personen aber nur ein "Nebenschauplatz", es stehen in dem gewählten Beispiel eigentlich andere Fragestellungen im Vordergrund, vielleicht hielt man das Namensthema nicht für relevant genug, um da größeren Aufwand zu treiben.)

Würde man PersonalBrain für die Dateneingabe benutzen, wäre dieses Problem zumindest zu vermeiden, die mit dem Erzeugen neuer Gedanken gekoppelte Schnellsuche würde ja nach Eingabe der ersten Buchstaben vorhandener Namen sofort eine Auswahlliste präsentieren, so daß man ggf. einfach Verknüpfungen zu vorhandenen Einträgen anlegen könnte. Angesichts des Datenvolumens etc. ist das im konkreten Fall (leider) keine Alternative.

Schön war, daß ich schon mit diesen "einfachen" Beispielen punkten konnte, denn hier waren ohne große Fehlersuche oder ähnliches, einfach durch die Extraktion von Daten und Darstellung in Brain-Strukturen, auf einmal Datenfehler völlig offensichtlich, die zuvor unbemerkt (weil "tief vergraben") waren.

Fazit: nichts geht über gute Eingabedialoge, am Besten schon mit integrierter Suchfunktion über vorhandene Feldwerte, so daß durch Unterstützung des Anwenders Plausibilität schon von Anfang an geschaffen werden kann. Natürlich soll die hier beschriebene "naive" Vorgehensweise jetzt nichts als Ansatz zur Prüfung der Plausibilität propagiert werden, das war nur ein interessanter und ungeplanter Nebeneffekt der Darstellung mit PersonalBrain.