| Nur keine Hemmungen! |
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Und letztlich hat man mit einem leeren Brain ja "nur" ein weißes Blatt Papier (digital und mit viel mehr Möglichkeiten), aber das an sich überzeugt nicht unbedingt auf den ersten Blick. Es mag in der Natur der Sache liegen: Kontobewegungen, emails und Textdateien sind ja relativ "genormt", aber unser Umgang mit Informationen ist sehr individuell, daher muss man sich die Sache mit eigenen Informationen veranschaulichen. Selbst die auf der Website gezeigten Anwendungsbeispiele können nur als grobe Skizzen dienen, wie all dies dann mit Leben gefüllt wird, ist Sache des Anwenders. Ich möchte Sie daher ausdrücklich ermutigen, einfach mal anzufangen, und ein Brain zu einem Thema anzulegen, mit dem Sie vertraut sind, vielleicht zu einem Hobby oder evtl. der Abbildung Ihres "social networks" o.ä. und ich verspreche, Sie werden "Aha-Momente" haben. Mir persönlich fielen diese ersten Schritte am Anfang sehr schwer, ich hatte Angst, "Fakten zu schaffen" in Unkenntnis des Programms und dann eine falsche "Informations-Struktur" anzulegen und auf Ewigkeiten durch diese Designfehler gebunden und gehemmt zu sein. Andererseits aber ist es ganz natürlich, daß man in Unkenntnis des Programms sub-optimale Entscheidungen treffen wird – das wird umgangssprachlich auch als "Lernprozess" bezeichnet und diesen Prozess kann man nicht abkürzen und wird ihn durch "Über-Intellektualisierung" nur erschweren. Die Software nimmt Ihnen Fehler aber nicht übel und stellt zahlreiche Mittel und Wege zur Verfügung, um ein Brain zu "pflegen" und umzustrukturieren. Also...bloß keine Hemmungen! Legen Sie einfach los, probieren Sie herum, testen Sie, machen Sie Fehler, bauen Sie um – kurz: arbeiten Sie mit der Software und erproben Sie das Programm mit Ihren Informationen, nur dann wird sich der Nutzen für Sie persönlich zeigen. Und bei Fragen (oder auch Durchbrüchen und spektakulären Erlebnissen) posten Sie doch einfach im Forum oder wenden Sie sich an uns! Nachtrag (aus aktuellem Anlaß): Forumsdiskussion zu diesem Thema auf XING und hier im Forum - bitte melden Sie sich doch, wenn's Ihnen ähnlich geht! :) Trackback(0)
Kommentare (2)
![]() geschrieben von M.Baas, June 25, 2009
Vielen Dank, Herr Hemmrich - Sie machen's genau richtig: einfach loslegen! Durch die Schnellsuche wird das "Wiederfinden" von Gedanken auch ohne Navigation so einfach, daß es keiner "geistigen Klimmzüge" bedarf, um die Dinge zu ordnen. Und wo man anfängt, Verbindungen zwischen Gedanken zu erzeugen, ergeben sich dann auch interessante Kontexte, in denen man "altbekanntes" neu entdeckt.
Wünsche weiterhin viel Spaß und gute Entdeckungen Michael Baas Kommentar schreiben
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wie sollen wir lernen, wenn nicht durch Fehler? Aber: Können wir hierbei überhauot "Fehler" machen?
Wie begeistert war ich, als ich bei Ihnen die Software das erste Mal sah. Mit wilden Gedanken fuhr ich nach enHause und fing einen Tag später an, "Brain" zu füllen und merkte gleich: Die möglichen Beschränkungen liegen nicht im Programm, sondern "zwischen den Ohren" des Users! Ich machte mir keine großen Gedanken über Strukturen. Diese ergaben sich automatisch, je mehr Informationen ich eingab. Und es war (ist immer noch) interessant zu sehen, wie dieses Gebilde bei täglicher Arbeit wächst und welche Gedanken zusammengehören. Egal ob Beruf, Familie, Hobbies, Kunden, Lieferanten, Social Networks, etc., ich nehme zurzeit alles auf, was mir durch den Kopf geht. Oft kann ich gar nicht so schnell eingeben, was in mir - unstrukturiert - vor geht. Aber genau an dieser Stelle setzt "Brain" an und leistet hervorragende Dienste. Die Strukturen kann man auch noch später bearbeiten. Und genau hier liegt die große Stärke dieses Programmes. Den Nutzen dieses Programmes sehen wir nicht von heute auf morgen. Lassen Sie uns mal Jahrelang die Informationen sammeln - dann erkennen wir erst, wie uns diese Software weiterhilft!
Viele Grüße
Karl W. Hemmrich